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1. Bad Wildbader Gelenksymposium für Schulter- und Ellenbogen

Am 7.7.2018 im Forum König-Karls-Bad

Wir freuen uns sehr Sie zu unserem 1. Bad Wildbader Gelenksymposium für Schulter- und Ellenbogen einladen zu dürfen. In Kooperation mit der VPT Landesgruppe Baden-Württemberg wollen wir mit Ihnen zusammen den aktuellen Stand der orthopädisch operativen, als auch konservativen Therapie inklusive präventiver Möglichkeiten praxisnah und anhand von typischen Krankheitsbildern an Schulter- und Ellenbogen diskutieren.

Der Focus liegt dabei unter anderem auf den unterschiedlichen Therapiekonzepten, die sowohl aus physiotherapeutischer als auch aus ärztlicher Sicht kritisch analysiert werden.Gibt es den einen „richtigen" Weg? Operativ vs. Konservativ? Ergänzen sich die unterschiedlichen Therapieansätze? Was kann vorbeugend getan werden? Spannende Fragen, die wir mit Ihnen gemeinsam im Rahmen des Symposiums ausführlich diskutieren werden.

Wir freuen uns auf einen abwechslungsreichen, interaktiven und fachlichen Austausch mit Ihnen am 07.07.18 in Bad Wildbad.

Dr. Marc-Alexander Heder (Sektionsleiter Schulter-/Ellenbogenchirurgie - Sana Kliniken Bad Wildbad
Dr. Vladimir Crnic (Chefarzt & Ärztlicher Direktor - Sana Kliniken Bad Wildbad)
Raymond Binder M.Sc. (Vorsitz VPT BW)

Veranstaltungsort

Forum König-Karls-Bad, König-Karl-Str. 1, 75323 Bad Wildbad

Anmeldung und Information

Landesgeschäftsstelle Verband Physikalische Therapie VPT
Stefanie Kusnierz, Tel. 0711 489090-70, E-Mail: kusnierz@vpt-bw.de

Teilnahmegebühren

49,- € für VPT-Mitglieder
59,- € für Nicht-Mitglieder
Essen und Getränke sind inkludiert.

Fortbildungspunkte Physiotherapeuten

Für die Teilnahme an der Veranstaltung werden 6 Fortbildungspunkte beschneinigt.

Zertifizierung

Die Zertifizierung wurde bei der Landesärztekammer Baden-Württemberg mit 6 Fortbildungspunkten beantragt.

Programm

PFLEGE - Wissen schafft Sicherheit, Zuneigung schafft Nähe

Vortragsreihe zum Tag der Pflege am 12. Mai 2018 geht weiter

Der Tag der Pflege findet jedes Jahr am Geburtstag der britische Krankenschwester Florence Nightingale (12. Mai 1820) statt – der Pionierin der modernen Krankenpflege.

Nightingale hat wesentlich dazu beigetragen, dass sich die Krankenpflege zu einem gesellschaftlich anerkannten Beruf entwickelte und begründete die moderne westliche Kranken­pflege mit einer Reform der Ausbildungs- und Pflegestandards.

Mit unserer Vortragsreihe, PFLEGE - Wissen schafft Sicherheit, Zuneigung schafft Nähe, möchten wir einen Beitrag zur gesell­schaft­lichen Anerken­nung der Pflege leisten und zur Verbes­serung der Pflege­qualität beitragen. Sie richtet sich an Pflege-Einrichtungen, Arztpraxen und ambulante Pflegedienste.

Organisation

Sandra Ellinger (Pflegedienstleitung), Petra Nonnenmann (Pflegedienstleitung), Carmen Pantzakis (Staatlich anerkannte Hygienefachkraft)

Veranstaltungsort

Sana Kliniken Bad Wildbad, Große Halle (Ebene 3), König-Karl-Str. 5, 75323 Bad Wildbad

 Termine

Di.  16.10.2018 – Umgang mit multiresistenten Erregern
Do. 27.11.2018 – Multimodiale Schmerztherapie

Nur eine Gedächtnislücke oder bereits Demenz?

Zum Tag der älteren Generation gibt eine Internistin Antworten auf die wichtigsten Fragen zu einer der häufigsten Erkrankungen im Alter

Bereits 28 Prozent der Bundesbürger sind nach Angaben des Statistischen Bundesamtes über 60 Jahre alt, 6 Prozent davon über 80 Jahre – Tendenz steigend. Eine der häufigsten Erkrankungen im Alter ist die Demenz. Der Verlust der geistigen Leistungsfähigkeit und die damit einhergehende, fortschreitende Veränderung der Lebensumstände verändert das Leben der Betroffenen und ihrer Angehörigen grundlegend. Dr. Angela Keichel-Höhn, Fachärztin für Innere Medizin und Leitende Oberärztin der Klinik für Innere Medizin der Sana Kliniken Bad Wildbad, erläutert die verschiedenen Arten von Demenz und zeigt den Weg zur Diagnose auf.

Aktuell sind in Deutschland nach Angaben der Deutschen Alzheimer Gesellschaft etwa 1,6 Millionen Menschen an Demenz erkrankt, bis zum Jahr 2050 werden es etwa 3 Millionen sein. Schätzungen zufolge kommen in Deutschland jährlich rund 300.000 Neuerkrankungen hinzu. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert Demenz als Folge einer chronischen oder fortschreitenden Krankheit des Gehirns, die zu Störungen im Gedächtnis, der Orientierung, der Sprachfähigkeit sowie im Urteilsvermögen führen kann. Zudem können damit auch Veränderungen der emotionalen Kontrolle, des Sozialverhaltens oder der Motivation einhergehen. „Grundsätzlich ist festzuhalten, dass es nicht die eine Art von Demenz gibt. Demenz ist ein Sammelbegriff für eine Reihe von Krankheiten, die höchst unterschiedlich verlaufen, aber alle die geistige Leistungsfähigkeit beeinträchtigen“, erklärt Dr. Angela Keichel-Höhn. „Mit bis zu 70 Prozent ist die Alzheimer-Demenz die häufigste Form. Hierbei kommt es zu Eiweißablagerungen an den Nervenzellen, die die Kommunikation der Nervenzellen untereinander verhindern und Symptome wie Vergesslichkeit, Sprachstörungen und Orientierungsschwierigkeiten auslösen.“ Davon zu unterscheiden ist die vaskuläre Demenz, die von Durchblutungsstörungen ausgelöst wird. Ihr kann als Grunderkrankung ein Schlaganfall vorausgehen. Auch Mischformen von Alzheimer-Demenz und anderen Demenzformen gilt es zu beachten. Sekundäre Demenzen hingegen werden durch nicht-hirnorganische Grunderkrankungen wie Stoffwechselstörungen oder Schilddrüsenerkrankungen hervorgerufen. „Bei erfolgreicher Behandlung der Grunderkrankung können sich in einigen Fällen die Gedächtnisstörungen zurückbilden“, weiß die Internistin.

Die Diagnose von Demenz gehört in die Hand von Spezialisten

Treten Demenzsymptome, wie beispielsweise Vergesslichkeit oder Orientierungsstörungen  auf, ist es wichtig die Ursache abzuklären. „Die Diagnose von Demenz gehört in die Hand von Spezialisten und bedarf einer umfassenden kognitiven und körperlichen Untersuchung. Darüber hinaus werden die Angehörigen zur Krankengeschichte befragt“, erläutert Dr. Keichel-Höhn die geriatrische Bewertung. Tatsächlich fällt die Diagnose Demenz erst am Ende eines langen Prozesses. Denn die Grundbedingung ist, dass die kognitiven Einschränkungen und Begleitsymptome mindestens sechs Monate bestehen. „Mitunter kann auch eine körperliche Krankheit, wie Parkinson, Schlaganfall oder ein Hirntumor, hinter dem Verlust der kognitiven Fähigkeiten liegen“, so die Expertin weiter. „Und manchmal verbirgt sich hinter einer vermeintlichen Demenz auch ein anderes seelisches Krankheitsbild, wie etwa eine Depression.“

Angehörige sollten sich rechtzeitig Unterstützung suchen

Der Verlauf einer jeden Demenz ist anders. Zudem sind die einzelnen Stadien nur sehr unscharf voneinander abzugrenzen. Auch wenn der Krankheitsverlauf höchst individuell ist, nehmen in der überwiegenden Zahl der Fälle die Einschränkungen im Laufe der Zeit  immer weiter zu. „Die Betreuung und Pflege eines Erkrankten ist ein Fulltime-Job, den niemand auf Dauer und ganz allein erfüllen muss. Suchen Sie sich rechtzeitig professionelle Unterstützung – möglichst von Anfang an und nicht erst, wenn Sie am Rande der Erschöpfung sind“, rät Dr. Keichel-Höhn. „Informieren Sie sich zudem umfassend über die Krankheit und was auf Sie zukommt.“ Das Behandlungsteam der Klinik für Innere Medizin Bad Wildbad sowie der angeschlossene Sozialdienst sind dabei die ersten Ansprechpartner. Sie geben Kontakte zu unterstützenden Angeboten, wie Selbsthilfegruppen, professionellen Pflegediensten sowie Tagespflegeeinrichtungen. Und sie haben ein offenes Ohr für weitere Sorgen und Nöte der Angehörigen wie auch der Betroffenen.

Gesundheitstipps zum 17. Tag der Rückengesundheit

Durch viel Bewegung zu einem gesunden Rücken

Rückenschmerzen zählen zu den größten Volkskrankheiten unserer Zeit. Unabhängig von Alter, Bevölkerungsschicht oder Berufsgruppe – Rückenschmerzen können jeden treffen. Laut einer aktuellen Umfrage der „Aktion Gesunder Rücken“, die am 15. März den mittlerweile 17. Tag der Rückengesundheit ausruft, geben 70 Prozent der 1000 Befragten an, mindestens einmal im Monat unter Rückenschmerzen zu leiden. Rund zwei Drittel fühlen sich durch ihre Schmerzen in der Lebensqualität eingeschränkt. Auch wenn die Ursachen für die Beschwerden meist harmlos sind, sollten Rückenschmerzen behandelt werden. „Es ist daher wichtig, Rückenschmerzen vorzubeugen. Und das geht am Besten durch ausreichend Bewegung“, rät daher Prof. Dr. med. Bernhard Schmidt-Rohlfing, Sektionsleiter für Traumatologie, Wirbelsäulenchirurgie und Konservative Orthopädie an den Sana Kliniken Bad Wildbad.

Rückenschmerzen sind vielfältig, genau so wie ihre Behandlungs- und Therapieformen. „Es gibt keine allgemeingültige Behandlungsform, die für jeden Patienten sinnvoll und wirksam ist“, so der Sektionsleiter für Wirbelsäulenchirurgie weiter, der neben altersbedingten Verschleißerscheinungen unter anderem auch Übergewicht, Fehlhaltungen, monotone und zu wenig Bewegung als Ursachen nennt. Die Wirbelkörper nutzen sich ab, Schmerzen entstehen, ein Teufelskreis beginnt. Darum gilt: Wer sich richtig vorbeugt, beugt vor. „Tragen und heben Sie nicht mit gebeugtem, sondern mit geradem Rücken. Gehen Sie beim Herunter- und Vorbeugen in die Knie und versuchen Sie, den Rücken möglichst nicht zu beugen“, rät der Experte. Sein Appell: Neben viel Bewegung den Rücken durch gezielte Übungen stärken. Hilfreich sind dabei Rückenschulen, die von zahlreichen Gesundheitseinrichtungen angeboten werden.

Werden Muskeln und Gelenke bewegt, wirkt das wie eine kleine Massage. Verspannungen werden gelockert, die Durchblutung wird angeregt und die Schmerzen lassen nach. Eine Schonhaltung, also das Vermeiden von Bewegungen dagegen, kann die Schmerzen noch verstärken. „Besonders förderlich ist dabei Bewegung an der frischen Luft: Der Stoffwechsel wird angeregt, der Blutdruck sinkt langfristig, die Produktion des Schlafhormons Melatonin wird reguliert und die Bildung von Glückshormonen gefördert. Entscheidend ist dabei nicht die Intensität der Bewegung. Ob ein Spaziergang, Radfahren, Nordic Walking, Inline-Skaten, Kanufahren oder eine Partie Golf – durch regelmäßige Aktivität lassen sich nicht nur Rückenschmerzen lindern, sondern Bewegung ist auch die beste Vorbeugung gegen Kreuzschmerzen“, weiß Prof. Dr. med. Bernhard Schmid-Rohlfing.

Wer allerdings bereits von Rückenschmerzen geplagt ist – und das ist in Deutschland laut Statistik einer der häufigsten Gründe für Arbeitsunfähigkeit – dem bleibt nur noch die medizinische Behandlung. Die konservative Vorgehensweise beginnt, so Prof. Dr. med. Bernhard Schmid-Rohlfing, je nach Schwere der Erkrankung, mit der herkömmlichen Physiotherapie. Mit ihr können bereits gute Ergebnisse erzielt werden. Auch Medikamente und gezielte Einspritzungen können oftmals den Schmerz nehmen. Ist dies jedoch nicht der Fall, bleibt oft nur die Operation, durch die der Patient wieder an Lebensqualität gewinnt. „Erfreulicherweise gibt es in der Wirbelsäulenchirurgie neue, muskelschonende, mikrochirurgische Eingriffe und bewegungserhaltende OPs“, erklärt der Arzt. Viele Wirbelsäuleneingriffe können in den Sana Klinken Wildbad durchgeführt werden. Durch die mikrochirurgischen Eingriffe ist kein langer Hautschnitt mehr notwendig. Damit liegen die Vorteile der „Schlüsselloch-Chirurgie“ klar auf der Hand: Der Eingriff ist schonend, der Blutverlust und die Schmerzen gering, der Patient kann das Krankenhaus bald wieder verlassen und die Lebensqualität ist wieder hergestellt

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