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Enztalbahn während Sommerferien gesperrt: Busse ersetzen Stadtbahn-Linie S6

S5 / S6 Bauarbeiten zwischen Wilferdingen und Pforzheim sowie zwischen Pforzheim und Bad Wildbad vom 30. Juli bis 10. September

Auf der Enztalbahn zwischen Pforzheim und Bad Wildbad wird während der Sommerferien gleich an mehreren Stellen aufwendig gebaut und saniert. Deshalb ist diese Strecke vom 30. Juli, 23:00 Uhr, bis 09. September (Betriebsende) komplett gesperrt. Die Stadtbahn-Linie S6 wird auf ihrer gesamten Strecke von Pforzheim nach Bad Wildbad durch Busse ersetzt (SEV).

Von der Bus-Haltestelle Bad Wildbad Bahnhof bis zur Stadtbahn-Haltestelle Bad Wildbad Kurpark (Sana Kliniken Bad Wildbad)  ersetzt ein "RUFBUS" den Schienenverkehr, dieser ist, bitte bis 60 Minuten vor Abfahrt, unter Telefon 07051 96 88 55 zu buchen und ist mit Bahnticket kostenfrei.

Vollsperrung zwischen Wilferdingen und PforzheimBusersatzverkehr für S5
Die Bahnstrecke zwischen Wilferdingen-Singen und Pforzheim ist während der Sommerferien ebenfalls vom 30. Juli, 23:00 Uhr, bis 10. September, 4:30 Uhr, komplett gesperrt. Während dieser Zeit verkehren dort keine Stadtbahnen der Linie S5 und keine Züge der Deutschen Bahn (DB). Busse ersetzen den Schienenverkehr (SEV).

Weitere Informationen zu den Baumaßnahmen, wie z.B. Fußwegepläne, SEV-Fahrplan und Barrierefreiheit der Busse erhalten Sie bei der:

KVV Karlsruher Verkehersverbund GmbH
info@kvv.karlsruhe.de, www.kvv.de
KVV Service-Telefon: 0721 6107-5885 (Mo bis Fr 7–19 Uhr und Sa 7–13 Uhr)
Landesweite Fahrplanauskunft:01805 779966 (14 Cent/Minute aus dem deutschen Festnetz, ggf. abweichende Tarife aus dem Mobilfunknetz)

Flyer Baumaßnahmen S5 und S6

SEV-Fahrplan Wilferdingen - Pforzheim

SEV-Fahrplan Pforzheim - Bad Wildbad

Umleitung zwischen Calmbach und Oberreichenbach

B 296 für fünf Monate gesperrt

Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe wird ab dem 27. Juni, die Fahrbahn der B 296 zwischen Calmbach und der Einmündung der Kreisstraße 4324 in Oberreichenbach grundhaft saniert. Dafür muss die Bundesstraße in diesem Bereich vom 27. Juni bis zum 30. November für den Verkehr voll gesperrt werden. Eine überörtliche Umleitungsstrecke wird ausgeschildert.

Umleitungsstrecke:

Aus Richtung Pforzheim und Bad Wildbad-Calmbach über die B 294 bis zur Abzweigung K 4360 nach Agenbach, weiter auf der K 4325 über Würzbach bis zum Kreisverkehr und über die L 346 weiter nach Oberreichenbach.

Aus Richtung Calw und Oberreichenbach erfolgt die Umleitung auf gleicher Strecke in umgekehrter Richtung.

Erste Hilfe nach Wespenstichen

Ist der Stich einer Hornisse gefährlicher als der einer Biene? Und was ist zu tun, wenn ein Insekt zugestochen hat?

Dr. med. Christian Schmidt, Oberarzt der Notaufnahme der Sana Kliniken Bad Wildbad, gibt Tipps für Erste-Hilfe-Maßnahmen nach einem Stich von Wespe & Co.

Die Pflaumenzeit beginnt und mit ihr die Zeit der Wespen. Jetzt in der zweiten Hälfte des Sommers sind die Insekten besonders aktiv, weil sie bereits einen Vorrat für den Winter anlegen. Dabei kommt es auch immer wieder zu unangenehmen Begegnungen zwischen Mensch und Insekt.

„Der Stich einer Wespe oder einer Biene ist für die meisten Menschen zwar schmerzhaft, aber meist ungefährlich. In der Regel helfen bekannte Hausmittel wie kalte Wickel oder Zwiebeln oder frei verkäufliche antiallergische Salben, um Schmerz- und Juckreiz zu lindern“, erklärt Dr. Christian Schmidt, Oberarzt der Notaufnahme.

Lebensgefährlich kann ein Wespenstich jedoch für Allergiker sein. Starke Schwellungen sind eine mögliche Reaktion, eine andere ist der so genannte anaphylaktische Schock. Bei einem anaphylaktischen Schock kommt es zu einer schlagartigen Weitung der Blutgefäße und einem damit verbundenen Kreislaufzusammenbruch. „Meist treten allergische Reaktionen schon wenige Sekunden nach dem Stich auf. Betroffene bekommen Schweißausbrüche, müssen sich erbrechen oder fühlen sich schwindlig. Helfer sollten dann folgendes beachten“, rät Dr. Schmidt.

  1. Bewahren Sie Ruhe.
  2. Bringen Sie den Betroffenen in die Schocklage. Legen Sie ihn auf den Boden und die Beine hoch.
  3. Alarmieren Sie unter 112 den Rettungsdienst.
  4. Kühlen Sie die Einstichstelle.
  5. Versuchen Sie, den Betroffenen bei Bewusstsein zu halten. Sprechen Sie mit ihm. Bei einem Versagen des Herz-Kreislauf-Systems beginnen Sie mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung. Trauen Sie sich. Sie können nichts falsch machen.

Viele Allergiker tragen bereits Notfallsets mit passenden Medikamenten bei sich, die bei Bedarf injiziert werden können. Aber auch dann sollte in jedem Fall der Rettungsdienst alarmiert werden.

Wenn eine Wespe in den Mund oder Rachen sowie den Hals sticht, kann die entstehende Schwellung auch für Nichtallergiker gefährlich werden. In dem Fall rät Dr. Schmidt ebenfalls Ruhe zu bewahren, einen Notarzt zu rufen, den Betroffenen bei Bewusstsein zu halten und die Stichwunde zu kühlen, notfalls auch mit Speiseeis.

Übrigens: Der Stich einer Hornisse ist nicht gefährlicher als der einer Biene, Wespe oder einer Hummel. „Das Gift einer Hornisse ist weniger giftig als das einer Wespe. Es enthält aber einen Neurotransmitter, der den Stich schmerzhafter empfinden lässt. Zudem injiziert die Hornisse das Gift durch ihren längeren Stachel in tiefere und damit empfindlichere Gewebeschichten“, sagt Dr. Schmidt. Kontakt zu Hornissen haben die Menschen aber nur selten. Sie ernähren sich von Insekten und sind im Gegensatz zu Wespen nicht auf Süßspeisen wie Kuchen oder Marmeladenbrot zu finden.

Bienen verlieren ihren Stachel beim Stich und sterben. Mit dem Stachel verbleibt aber auch die Giftblase. Nach dem Stich einer Biene sollte daher der Stachel mit der Giftblase möglichst schnell entfernt werden. Schaben Sie ihn einfach mit einem Fingernagel ab. Verwenden Sie keine Pinzette, Sie verlieren Zeit und Sie pressen das noch in der Blase verbliebene Gift in den Stichkanal. Für Wespe, Hornisse und Biene gilt: „Für Menschen ohne Allergien sind selbst einige Stiche zur gleichen Zeit meist ungefährlich.“

Cool durch die Sommerhitze

Steigen die Temperaturen über 30 Grad, haben viele Menschen Probleme mit Herz und Kreislauf. Das muss nicht sein, wenn man einige einfache Tipps befolgt.

So schön wie der Sommer ist, für Einige bringen die hohen Temperaturen auch so manchen Nachteil mit sich. Gerade bei Menschen mit Herzproblemen kommt es nicht selten zu vermehrter Müdigkeit, Erschöpfung und Konzentrationsstörungen bis hin zu Muskelkrämpfen oder Herzrhythmusstörungen.

„Auslöser dafür ist unser körpereigenes Kühlsystem“, erklärt Dr. med. Angela Keichel-Höhn, Fachärztin für Innere Medizin und Leitende Oberärztin der Klinik für Innere Medizin der Sana Kliniken Bad Wildbad. „Zur Abkühlung beginnen wir zu Schwitzen. Der Schweiß verdunstet auf unserer Haut und führt so zu einer kontrollierten Absenkung der Körpertemperatur.“ Gleichzeitig weiten sich die Blutgefäße der Haut, was die Wärmeabgabe vom Körperinneren an die Umgebung verstärkt. Für all das muss das Herz verstärkt arbeiten. Bei Gesunden ist dies meist kein Problem, bei Menschen mit Herzproblemen jedoch erfordert dieser Kühlkreislauf eine erhebliche Anstrengung des geschwächten Herzens. Dadurch fühlen sich die Betroffenen schlapp. Gelingt es dem Körper nicht, sich herunterzukühlen, droht gar ein Hitzschlag.

Doch es muss nicht so weit kommen, wie Dr. Angela Keichel-Höhn sagt: „Wer einige Tipps befolgt, der kommt gut durch den Sommer, auch bei großer Hitze.“ Oberstes Gebot ist es, mehr zu trinken als sonst. Etwa zwei Liter am Tag sollten es bei gesunden Menschen normalerweise sein. Bei Hitze oder körperlicher Belastung dürfen es deutlich mehr sein, da wir durch das Schwitzen schnell mehrere Liter Flüssigkeit verlieren. Dies gilt auch ganz besonders für Kinder. Eltern müssen darauf achten, dass die Kleinen regelmäßig trinken.

Aufpassen müssen allerdings Menschen mit einer Herzschwäche (Herzinsuffizienz). Sie dürfen eigentlich nicht so viel trinken, doch auch sie sollten ihre Trinkmenge bei großer Wärme leicht steigern. „Hier ist es hilfreich, sich täglich zu wiegen. Bleibt das Gewicht konstant, stimmt die Trinkmenge in der Regel. Möglicherweise kann es ratsam sein, bestimmte harntreibende Medikamente in Hitzeperioden zu reduzieren. Dies sollte aber immer mit dem behandelnden Arzt besprochen werden“, erklärt die Internistin.

 Wichtig ist die Wahl der Getränke. Beim Schwitzen verliert der Körper viele wichtige Salze, Magnesium und andere Elektrolyte. Diese können am besten durch Wasser oder Saftschorlen ausgeglichen werden, Elektrolyte beispielsweise auch durch Gemüsebrühe. Patienten mit Bluthochdruck sollten aber nicht zu viel Kochsalz zu sich nehmen. „Alkoholische oder stark gezuckerte Getränke sind als Durstlöscher hingegen ebenso zu meiden wie zu viel Kaffee oder schwarzer Tee. Die löschen zwar kurzzeitig den Durst, entziehen aber dem Körperkreislauf letztlich Wasser, was wiederum eine Belastung darstellt“, sagt Dr. Angela Keichel-Höhn.

Bei hohen Temperaturen hilft es auch, sein Essverhalten zu ändern. Bei großer Hitze ist es besser, mehrere kleine Mahlzeiten statt der üblichen drei großen zu sich zu nehmen. Das belastet den Körper weniger. Besonders gut verträglich ist leichte Kost mit viel frischen Obst und Gemüse. Gerade die Küche aus dem Mittelmeerraum ist empfehlenswert. Auch stark wasserhaltige Obst- und Gemüsesorten wie Gurken, Zucchini, Tomaten oder Melonen helfen dem Körper, den Flüssigkeitshaushalt zu regulieren.

Der Sommer macht zudem keine Ausnahme, dass Bewegung grundsätzlich gut ist. Auch für ältere Menschen und auch für solche, die Herz- und Kreislaufprobleme haben. Das hält das Herz-Kreislauf-System fit. „An besonders heißen Tagen ist es allerdings besser, die sportlichen Aktivitäten auf die kühleren frühen Morgenstunden oder auf den späten Abend zu verschieben. Gut sind Spaziergänge im kühleren Wald oder eine kleine Fahrradtour, da der Fahrtwind erfrischt“, sagt Dr. Keichel-Höhn. Dabei ist es ratsam, es gemächlich angehen zu lassen und keine körperlichen Höchstleistungen vollbringen zu wollen. Körperliche Arbeiten und Anstrengungen in der Mittagshitze sollten komplett vermieden werden.

Tipps für heiße Sommertage:

  • trinken Sie viel Wasser, Früchtetees oder Fruchtsaftschorle
  • die Flüssigkeitszufuhr  können Sie zusätzlich mit Suppen, Brühen, Gurken und Melonen erhöhen
  • trinken Sie wenig Alkohol
  • Kaffee, schwarzen Tee und sehr süße Getränke sind als Durstlöscher ungeeignet
  • sehr kalte Getränke regen den Körper an, noch mehr Wärme zu produzieren, wodurch Sie noch mehr schwitzen und noch mehr Flüssigkeit verlieren
  • genießen Sie leichtes Essen; Ihr Kreislauf wird durch fette und schwer verdauliche Speisen zusätzlich belastet

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