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Simulationstraining fördert Notfallkommunikation

Ärzte und Schwestern gut gerüstet

Wie man in medizinischen Notfallsituationen sicher und eindeutig kommuniziert, haben Ärzte und Schwestern der Sana Kliniken Bad Wildbad in einem Simulationskurs trainiert.

Simulationstrainings sind in allen Sana Kliniken Deutschlands fester Bestandteil der Fort- und Weiterbildung, sie erhöhen die Patientensicherheit, fördern eine positive Sicherheitskultur und verbessern die Mitarbeiterzufriedenheit. Auch in den Sana Kliniken Bad Wildbad ist dieses interaktive Training zum Einsatz gekommen.

Über 20 Ärzte und Pflegerinnen unterschiedlicher Fachrichtungen durchliefen den Workshop, unter Anleitung des Instituts für Patientensicherheit und Teamtraining (InPass). Dr. Robert Fitzka führte zusammen mit zwei weiteren Kollegen durch den Tag. Fitzka machte gleich zu Beginn deutlich: „Bis zu 70% der Fehler basieren nicht auf mangelndem medizinischen Fachwissen, sondern auf Problemen im Bereich der sogenannten Human Factors: Kommunikation, Teamwork und Entscheidungsfindung.“ Das Training richtete sich demnach schwerpunktmäßig auf Erkennung und Verbesserung menschlicher Faktoren und Verhaltensweisen im Team aus.

Der Star des Trainings war die Simulationspuppe, die es in vier Fallbeispielen zu versorgen galt. Zu Beginn der jeweiligen fiktiven Übung skizzierte das InPass-Team einen realistischen Ernstfall. Diesen galt es für eine Gruppe aus Ärzten und Schwestern an der High-End-Puppe - im Wert von 90.000€ - zu bearbeiten. Die Simulation wurde mit Kameras aufgenommen und live in den Gruppenraum auf der Station B4 übertragen. Das Coaching-Team, welches in einem separaten Raum Regie führte, ließ die Situation peu á peu eskalieren. So verlor die Puppe in einem Szenario des Bewusstseins und die Herztöne verschlechtern sich. Das Klinikpersonal musste mit dieser Notsituation umgehen und sich perfekt organisieren, während die Kollegen die Übertragung im „Kinosaal“ gemütlich verfolgen konnten, aber trotzdem mitfieberten.

Im anschließenden Debriefing erfolgte die Analyse und Selbstreflektion der Simulationen, auch mit Hilfe eingespielter Videoaufzeichnungen. Am Ende hatte jeder Teilnehmer einen Leitsatz, wie beispielsweise „kommuniziere sicher und effektiv – sag was Dich bewegt“, als Potenzial ausgemacht.

„Die Skepsis gegenüber dem neuen Format war groß“, äußert sich Projektleiterin Patricia Lindecke. Am Ende des Tages waren aber alle Teilnehmer vom modernen Konzept begeistert und freuten sich laut Lindecke bereits auf das nächste Simulationstraining.

 

2. Bad Wildbader Gelenksymposium für Ärzte, Physio- und Ergotherapeuten

Am 06. Juli 2019

In Kooperation mit dem VPT Landesgruppe Baden Württemberg veranstalten die Sana Klinken Bad Wildbad unter der wissenschaftlichen Leitung von Dr. med. Marc-Alexander Heder am 06. Juli 2019, das 2. Bad Wildbader Gelenksymposium für Ärzte, Physio- und Ergotherapeuten.

Die diesjährige Neuauflage des Symposiums steht im Fokus von Schulter- und Fußpathologien. Ein zentraler Aspekt ist dabei die Schulterinstabilität: Es werden aktuelle konservative und operative Therapiemethoden gegenübergestellt und kritisch diskutiert. Ebenso wird die Behandlung der Rotatorenmanschetten-Läsion sowohl aus physiotherapeutischer als auch aus ärztlicher Sicht analysiert. Ist die Rotatorenmanschetten-Rekonstruktion immer notwendig und zielführend? Wie sind die Ergebnisse nach konservativer und operativer Therapiemethode? Gibt es einen allgemein gültigen Therapiealgorhythmus? Diese und viele weitere Fragen stehen im Mittelpunkt des interaktiven und fachlichen Austausches.

Daneben liegt ein weiterer Themenschwerpunkt auf den Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten bei Vor- und Mittelfußbeschwerden, sowie posttraumatischen Arthrosen, beispielsweise durch Knochen- oder Knorpelverletzungen. Es zeigt sich, dass durch eine derartige Verletzung, ohne adäquate Therapie eine Arthrose in den betroffenen Gelenken entstehen kann. Grundsätzlich gelten aufgrund der spezifischen Anatomie des Fußes andere Regeln als bei Großgelenken. Das Ziel ist primär eine Operation zu vermeiden. Dabei kommen auch Maßnahmen wie zum Beispiel, individuell an Fuß und Schuh angepasste Schuheinlagen sowie Schuhzurichtungen zum Einsatz, über die Stephan Schlecht, Orthopädieschuhmachermeister, in seinem Vortrag spricht. Auch hier stellen Physiotherapeut, Arzt und orthopädischer Schuhtechniker ihre unterschiedlichen Therapieprinzipien in einem interprofessionellen Dialog dar.

Anmeldungen sind bei der Landesgeschäftsstelle des Verbands Physikalische Therapie Baden-Württemberg möglich. Die Teilnahmegebühr liegt bei 69 € für VPT-Mitglieder und 89 € für Nicht-Mitgliedern. Essen und Getränke sind im Preis inbegriffen. Die Zertifizierung ist von der Landesärztekammer Baden-Württemberg mit 5 Fortbildungspunkten anerkannt. Physio- und Ergotherapeuten erhalten 6 Fortbildungspunkte bescheinigt. Weitere Informationen erhalten Sie bei der VPT-Landesgeschäftsstelle, Stefanie Kusnierz, Telefon: 0711 489090-70, E-Mail: kusnierz@vpt-bw.de.

Programm

Bluthochdruck: Eine stille Gefahr

Gesundheitstipp der Sana Kliniken Bad Wildbad: Was macht unbehandelten Bluthochdruck so gefährlich

In etwa jeder dritte Deutsche leidet unter Bluthochdruck – Tendenz steigend. Viele Betroffene nehmen die Krankheit auf die leichte Schulter und lassen sie nicht behandeln. Die Gründe: eine Hypertonie, so der medizinische Fachbegriff, ist eine eher stille Gefahr, tut nicht weh und zeigt anfangs oft keine Symptome. Unbehandelt kann sie aber zu schweren Folgeerkrankungen führen und letztlich einen Herzinfarkt oder Schlaganfall verursachen. Was es zu beachten gilt, das erklärt Dr. med. Gerd Haller, Chefarzt der Allgemeinen Inneren Medizin der Sana Kliniken Bad Wildbad.

Was genau ist eigentlich der Blutdruck?

Haller: Das ist der Druck, mit dem das Herz das Blut durch die Arterien pumpt. Der Blutdruck ist abhängig von der vom Herzen gepumpten Blutmenge, der Dehnbarkeit der großen Gefäße sowie von dem Strömungswiderstand in den kleinen Gefäßen. Verschiedene Hormone beeinflussen ihn. Er steigt bei z. B. Stress oder körperlicher Aktivität und sinkt, wenn wir schlafen. Bei gesunden Menschen pendelt er sich stets im Normalbereich ein.

Wie kommt es, dass immer mehr Menschen an Bluthochdruck leiden?

Das Alter spielt dabei eine wichtige Rolle, dies ist am ehesten durch die Abnahme der Dehnbarkeit der großen Gefäße bedingt. Großen Einfluss hat zudem der Lebensstil, so können zum Beispiel Übergewicht, Bewegungsmangel oder das Rauchen schon im jüngeren Lebensalter den Bluthochdruck begünstigen. Außerdem gibt es einen Zusammenhang mit der erblichen Veranlagung.

Was macht zu hohen Blutdruck so gefährlich?

Das Tückische ist eben, dass Bluthochdruck meist keine Beschwerden verursacht, viele Betroffene sich also gesund fühlen. Das ist insofern fatal, als Hypertonie teils lebensbedrohliche Langzeitfolgen haben kann. Durch den dauerhaft erhöhten Blutdruck werden Organe und Gefäße übermäßig belastet und langfristig geschädigt. Die Folgen eines länger bestehenden und unzureichend therapierten Bluthochdruckes sind massiv – es drohen Herzinfarkt, Herzschwäche, Schlaganfall und vieles mehr. Dafür reicht übrigens schon ein nur leicht erhöhter Blutdruck. 

Ab wann ist der Blutdruck zu hoch?

Bluthochdruck liegt dann vor, wenn durch einen Arzt in der sogenannten »Praxismessung« wiederholt Blutdruckwerte von 140/90 mmHg oder höher zu mindestens zwei verschiedenen Zeitpunkten gemessen werden. Auch wenn nur einer der beiden Werte erhöht ist, handelt es sich um Bluthochdruck. Der Blutdruck, der zu Hause selbst gemessen wird, sollte stets unter 135/85 mmHg liegen.

Was kann man selbst tun?

Es gibt viele Faktoren, die Bluthochdruck bedingen. Manche – wie z. B. das Alter oder die erbliche Veranlagung – können nicht vom Patienten selbst beeinflusst werden. Andere hingegen lassen sich mit einem gesunden Lebensstil reduzieren oder sogar ganz eliminieren. Allgemein gilt: trinken Sie Alkohol nur moderat. Essen Sie wenig Salz. Ernähren Sie sich generell gesund. Rauchen Sie nicht. Reduzieren Sie Übergewicht. Bauen Sie Stress ab und machen Sie regelmäßig Sport im Sinne von moderatem Ausdauertraining, am besten zweimal bis dreimal in der Woche, zum Beispiel Wandern, Laufen oder Schwimmen.

Wie kann Bluthochdruck behandelt werden?

Wenn der Verzicht auf Zigaretten, Gewichtsreduzierung und eine Ernährungsumstellung nicht hilft, greifen wir zu Medikamenten. Es gibt verschiedene Wirkstoffe, die der Arzt kombinieren muss, um einen Behandlungserfolg schnell zu erreichen und somit die Folgen des Bluthochdrucks zu verhindern. Heute werden verschiedene Wirkstoffe in einer einzigen Tablette kombiniert und damit die Einnahme vereinfacht. Das soll die Motivation und Therapietreue der Betroffenen steigern. Letzteres ist Voraussetzung dafür, dass die Behandlung funktioniert und gut vertragen wird.

Neue Geschäftsführerin für Sana in Bad Wildbad

Katrin Kern übernimmt

Katrin Kern (40) wird neue Geschäftsführerin der drei Gesundheitseinrichtungen im Verbund der Sana Kliniken AG am Standort Bad Wildbad. Die Betriebswirtin übernimmt ab 1. April 2019 die Geschicke der Sana Kliniken Bad Wildbad, des Medizinischen Versorgungszentrums Sana Bad Wildbad und des Neurologischen Rehabilitationszentrums Quellenhof.

Mit der Berufung von Katrin Kern erhalten die Sana Kliniken Bad Wildbad sowie deren Medizinisches Versorgungszentrum und der Quellenhof eine Geschäftsführerin mit breitem Erfahrungsspektrum im Gesundheitswesen. Nach ihrem Studium der Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Gesundheitsmanagement stieg die gebürtige Hessin mit 27 Jahren als Assistentin des Vorsitzenden der Konzerngeschäftsführung der Asklepios Kliniken in das Krankenhauswesen ein und übernahm nach Absolvierung eines Nachwuchsführungskräfte-Programms vier Jahre später bereits die Kaufmännische Direktion der Kardiologischen Klinik in Nabburg und anschließend weitere Managementaufgaben für die Asklepios Klinik in Burglengenfeld.

Bis zu ihrem Wechsel war Kern Ökonomische Zentrumsleiterin des Interdisziplinären Medizinischen Zentrums des Klinikums Stuttgart und zusätzlich Geschäftsführerin des Medizinischen Versorgungszentrums des Krankenhauses Bad Cannstatt (Stuttgart). Zuvor verantwortete sie als Regionaldirektorin der Regionale Kliniken Holding die Standorte der Enzkreis-Kliniken Neuenbürg und Mühlacker und ist daher mit den Versorgungsstrukturen im Kreis Calw und im angrenzenden Enzkreis bestens vertraut.

Kern freut sich auf Bad Wildbad: „Ich bin davon überzeugt, dass es uns gemeinsam mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Kurort gelingen wird, die vielfältigen vorhandenen Möglichkeiten weiterzuentwickeln und die anstehenden Herausforderungen zu bewältigen.“

Der Regionalgeschäftsführer der Sana Kliniken Region Stuttgart, Thomas Ewald, fügt hinzu: „Mit Katrin Kern gewinnen wir eine versierte Führungskraft, von deren Erfahrungen wir profitieren werden. Sie bringt das ideale Know-how für unsere Gesundheitseinrichtungen in Bad Wildbad mit. Deshalb freue ich mich auf die Zusammenarbeit und wünsche ihr für die neuen Aufgaben viel Erfolg.“ Thomas Ewald, der seit 2009 in verschiedenen Positionen für den Sana-Verbund tätig ist, bleibt dem Standort in seiner Funktion als Regionalgeschäftsführer weiterhin eng verbunden.

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