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Bundesweiter „Aktionstag gegen den Schmerz“ am 4. Juni 2019

Chefarzt Dr. med. Edgar Bauderer am Service-Telefon (0800 18 18 120)

In den Sana Kliniken Bad Wildbad findet anlässlich des bundesweiten „Aktionstags gegen den Schmerz“ am 04. Juni 2019 um 17.00 Uhr ein Vortrag zum Thema „Chronische Schmerzen – welche Therapiemöglichkeiten gibt es?“ für Betroffene und Interessierte statt.

Bundesweiter Service: kostenlose Patienten-Hotline am 4. Juni 2019 von 9.00 bis 18.00 Uhr unter

Tel.: 0800 18 18 120.

Die Sana Kliniken Bad Wildbad beteiligen sich am 4. Juni 2019 am bundesweiten „Aktionstag gegen den Schmerz“.

An diesem Tag machen die Deutsche Schmerzgesellschaft e. V. und ihre Partnerorganisationen auf die noch immer lückenhafte Versorgung von vielen Millionen Menschen aufmerksam, die an chronischen Schmerzen leiden.

Bundesweit finden in über 300 Praxen und Kliniken, in Apotheken sowie Pflegeeinrichtungen Aktionen, Infotage und Vorträge statt. Von 9.00 bis 18.00 Uhr ist zudem eine kostenlose Telefon-Hotline eingerichtet. Dort beantworten mehrere Dutzend Experten Patientenfragen rund um das Thema Schmerz, mit dabei ist wieder Dr. med. Edgar Bauderer, Chefarzt der Abteilung für Anästhesie und Schmerztherapie an den Sana Kliniken Bad Wildbad.

Etwa 23 Millionen Deutsche (28 Prozent) berichten über chronische Schmerzen. Bei ungefähr sechs Millionen Deutschen sind die chronischen Schmerzen so deutlich ausgeprägt, dass sie sich im Alltag und im Berufsleben beeinträchtigt fühlen.

Die Zahl derer, die unter chronischen, nicht tumorbedingten Schmerzen und unter damit assoziierten psychischen Beeinträchtigungen leiden liegt in Deutschland bei 2,2 Millionen. Die Versorgung von Schmerzpatienten in Deutschland ist jedoch lückenhaft. Information, Beratung und Aufklärung der Patienten sind die Ziele des achten Aktionstags gegen den Schmerz.

„Zu einer guten und wirksamen Therapie gehört ein umfassendes Konzept, das neben Arzneimitteln auch nicht-medikamentöse Therapien berücksichtigt“, sagt Chefarzt Dr. med. Edgar Bauderer. In den Sana Kliniken Bad Wildbad wird die Schmerztherapie deshalb nicht nur ambulant, sondern auch stationär sowie multimodal angeboten und durch ein interprofessionelles Team aus Anästhesiologen, speziell weitergebildeten Ärzten der Schmerztherapie, „Pain Nurses“, Psychologen und Physiotherapeuten betreut. Seit 2010 sind die Sana Kliniken Bad Wildbad in der Akutschmerztherapie sogar durch den TÜV Rheinland zertifiziert. „Mit unserer Beteiligung am Aktionstag möchten wir Patienten und Angehörige beraten und zugleich mit ihnen ins Gespräch kommen“, so der Schmerzexperte.

Hierbei wird er unterstützt vom Deutschen Schmerzgesellschaft Verein, der mit über 3500 Mitgliedern größten wissenschaftlichen Schmerzgesellschaft Europas.

„Chronische Schmerzen beeinflussen massiv das Leben der Betroffenen. Zugleich entstehen durch Krankschreibungen und Frühverrentungen hohe Kosten für die Allgemeinheit. Das Thema Schmerz muss weit nach oben auf die Agenda der Gesundheitspolitik“, fordert Thomas Isenberg, Geschäftsführer der Deutschen Schmerzgesellschaft e. V. Zusammen mit unserem neu gegründeten ‚Arbeitskreises Patientenorganisationen‘ werden wir uns für die Position der Schmerzpatienten einsetzen und gemeinsam mit den Patientenvertretern auf die Gesundheitspolitik einwirken“.

Individuelle Wege führen zum Ziel

Klinikversorgung: Fuchtel bringt Gesundheitspolitiker Riebsamen nach Bad Wildbad / Fruchtbares Fachgespräch dauert zwei Stunden

Bad Wildbad. Immer up to date sein, um zum Wohle des Patienten da zu sein. Vor dieser Herausforderung stehen die Krankenhäuser in Deutschland. Informationen aus erster Hand gab es für die Führungskräfte der Sana-Kliniken in Bad Wildbad von Gesundheitspolitiker Lothar Riebsamen.

Der Bundestagsabgeordnete vom Bodensee nahm sich neben seinen Verpflichtungen in Berlin und den anstehenden Wahlen auf kommunaler und europäischer Ebene zwei Stunden Zeit für ein Fachgespräch, um „genau die Themen anzusprechen, die auch uns hier beschäftigen“, wie Geschäftsführerin Katrin Kern (40) betonte, die dem Mitglied im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages vorab die Arbeitsabläufe und Einrichtungen der Kliniken vor Augen führte.

Dabei erlebte sie einen konzentriert zuhörenden Politiker, denn Riebsamen war vor seiner politischen Karriere selber einmal Spitalverwalter des städtischen Krankenhauses in Meersburg und später Amtsleiter für die Verwaltung der Kreiskrankenhäuser und Pflegeeinrichtungen im Landkreis Waldshut. Heute ist neben der stationären und teilstationären medizinischen Versorgung sowie der Arbeit und Ausbildung in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen die medizinische Infrastruktur insbesondere im ländlichen Raum einer seiner Arbeitsschwerpunkte als Berichterstatter der Unionsfraktion.

„Krankenhäuser ihres Kalibers sind mir besonders ans Herz gewachsen“, sagte der Abgeordnete, eher er mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in die Sachdiskussion einstieg, wobei er aus Erfahrung weiß, dass sich kleinere Kliniken „besonders schwer mit dem Gesundheitssystem tun“ und sich, vor allem im ländlichen Raum, immer dem Druck der Rentabilität ausgesetzt sehen. Da helfe nur, wie in Bad Wildbad individuelle Wege zu gehen. Auch die Sorge um den Personalmangel ist für Riebsamen „absolut nachvollziehbar.“

„Solche Leute brauchen wir im Parlament“, betonte der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel, der seinen Kollegen einen „ausgewiesenen Gesundheitspolitiker“ nannte, der wisse, welche politischen Strippen zu ziehen sind. Das Engagement der Sana-Kliniken in Bad Wildbad sei beachtlich, so Fuchtel, „ohne diese private Initiative gäbe es kein Krankenhaus vor Ort.“ Die CDU stehe als Wegbereiter hinter dieser Klinik.

Stadtrat Jochen Borg mochte sich als stellvertretender Bürgermeister gar nicht ausrechnen, was ohne die Sana-Kliniken als einer der größten Arbeitgeber in Bad Wildbad wäre, die nicht nur für die Patientenversorgung, sondern auch für die Infrastruktur der Stadt wichtig seien. Gleichwohl wolle man sich auch künftig für die Kliniken engagieren, beispielsweise durch die Schaffung weiteren Wohnraums. Ins gleiche Horn stießen Stadtrat Rainer Weiss und Enzklösterles Bürgermeisterin Petry Nych: „Wir sind froh, dass wir dieses Angebot haben.“

 

Simulationstraining fördert Notfallkommunikation

Ärzte und Schwestern gut gerüstet

Wie man in medizinischen Notfallsituationen sicher und eindeutig kommuniziert, haben Ärzte und Schwestern der Sana Kliniken Bad Wildbad in einem Simulationskurs trainiert.

Simulationstrainings sind in allen Sana Kliniken Deutschlands fester Bestandteil der Fort- und Weiterbildung, sie erhöhen die Patientensicherheit, fördern eine positive Sicherheitskultur und verbessern die Mitarbeiterzufriedenheit. Auch in den Sana Kliniken Bad Wildbad ist dieses interaktive Training zum Einsatz gekommen.

Über 20 Ärzte und Pflegerinnen unterschiedlicher Fachrichtungen durchliefen den Workshop, unter Anleitung des Instituts für Patientensicherheit und Teamtraining (InPass). Dr. Robert Fitzka führte zusammen mit zwei weiteren Kollegen durch den Tag. Fitzka machte gleich zu Beginn deutlich: „Bis zu 70% der Fehler basieren nicht auf mangelndem medizinischen Fachwissen, sondern auf Problemen im Bereich der sogenannten Human Factors: Kommunikation, Teamwork und Entscheidungsfindung.“ Das Training richtete sich demnach schwerpunktmäßig auf Erkennung und Verbesserung menschlicher Faktoren und Verhaltensweisen im Team aus.

Der Star des Trainings war die Simulationspuppe, die es in vier Fallbeispielen zu versorgen galt. Zu Beginn der jeweiligen fiktiven Übung skizzierte das InPass-Team einen realistischen Ernstfall. Diesen galt es für eine Gruppe aus Ärzten und Schwestern an der High-End-Puppe - im Wert von 90.000€ - zu bearbeiten. Die Simulation wurde mit Kameras aufgenommen und live in den Gruppenraum auf der Station B4 übertragen. Das Coaching-Team, welches in einem separaten Raum Regie führte, ließ die Situation peu á peu eskalieren. So verlor die Puppe in einem Szenario des Bewusstseins und die Herztöne verschlechtern sich. Das Klinikpersonal musste mit dieser Notsituation umgehen und sich perfekt organisieren, während die Kollegen die Übertragung im „Kinosaal“ gemütlich verfolgen konnten, aber trotzdem mitfieberten.

Im anschließenden Debriefing erfolgte die Analyse und Selbstreflektion der Simulationen, auch mit Hilfe eingespielter Videoaufzeichnungen. Am Ende hatte jeder Teilnehmer einen Leitsatz, wie beispielsweise „kommuniziere sicher und effektiv – sag was Dich bewegt“, als Potenzial ausgemacht.

„Die Skepsis gegenüber dem neuen Format war groß“, äußert sich Projektleiterin Patricia Lindecke. Am Ende des Tages waren aber alle Teilnehmer vom modernen Konzept begeistert und freuten sich laut Lindecke bereits auf das nächste Simulationstraining.

 

2. Bad Wildbader Gelenksymposium für Ärzte, Physio- und Ergotherapeuten

Am 06. Juli 2019

In Kooperation mit dem VPT Landesgruppe Baden Württemberg veranstalten die Sana Klinken Bad Wildbad unter der wissenschaftlichen Leitung von Dr. med. Marc-Alexander Heder am 06. Juli 2019, das 2. Bad Wildbader Gelenksymposium für Ärzte, Physio- und Ergotherapeuten.

Die diesjährige Neuauflage des Symposiums steht im Fokus von Schulter- und Fußpathologien. Ein zentraler Aspekt ist dabei die Schulterinstabilität: Es werden aktuelle konservative und operative Therapiemethoden gegenübergestellt und kritisch diskutiert. Ebenso wird die Behandlung der Rotatorenmanschetten-Läsion sowohl aus physiotherapeutischer als auch aus ärztlicher Sicht analysiert. Ist die Rotatorenmanschetten-Rekonstruktion immer notwendig und zielführend? Wie sind die Ergebnisse nach konservativer und operativer Therapiemethode? Gibt es einen allgemein gültigen Therapiealgorhythmus? Diese und viele weitere Fragen stehen im Mittelpunkt des interaktiven und fachlichen Austausches.

Daneben liegt ein weiterer Themenschwerpunkt auf den Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten bei Vor- und Mittelfußbeschwerden, sowie posttraumatischen Arthrosen, beispielsweise durch Knochen- oder Knorpelverletzungen. Es zeigt sich, dass durch eine derartige Verletzung, ohne adäquate Therapie eine Arthrose in den betroffenen Gelenken entstehen kann. Grundsätzlich gelten aufgrund der spezifischen Anatomie des Fußes andere Regeln als bei Großgelenken. Das Ziel ist primär eine Operation zu vermeiden. Dabei kommen auch Maßnahmen wie zum Beispiel, individuell an Fuß und Schuh angepasste Schuheinlagen sowie Schuhzurichtungen zum Einsatz, über die Stephan Schlecht, Orthopädieschuhmachermeister, in seinem Vortrag spricht. Auch hier stellen Physiotherapeut, Arzt und orthopädischer Schuhtechniker ihre unterschiedlichen Therapieprinzipien in einem interprofessionellen Dialog dar.

Anmeldungen sind bei der Landesgeschäftsstelle des Verbands Physikalische Therapie Baden-Württemberg möglich. Die Teilnahmegebühr liegt bei 69 € für VPT-Mitglieder und 89 € für Nicht-Mitgliedern. Essen und Getränke sind im Preis inbegriffen. Die Zertifizierung ist von der Landesärztekammer Baden-Württemberg mit 5 Fortbildungspunkten anerkannt. Physio- und Ergotherapeuten erhalten 6 Fortbildungspunkte bescheinigt. Weitere Informationen erhalten Sie bei der VPT-Landesgeschäftsstelle, Stefanie Kusnierz, Telefon: 0711 489090-70, E-Mail: kusnierz@vpt-bw.de.

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