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Nicht alltägliches Dienstjubiläum

Andrea Orth feiert 40-jähriges Dienstjubiläum

Ein nicht ganz alltägliches Dienstjubiläum galt es dieser Tage an den Sana Klinken Bad Wildbad zu feiern.  40 Jahre ist Andrea Orth nun schon für die Sana Kliniken Bad Wildbad tätig. Im Kreis von Kolleginnen und Kollegen gratulierten zu diesem besonderen Anlass Ursula Jahn-Zöhrens, 2. Bürgermeister Stellvertreterin Bad Wildbads und Katrin Kern, Geschäftsführerin der Sana Kliniken Bad Wildbad.

Katrin Kern dankte der Mitarbeiterin für die 40-jährige Tätigkeit und merkte an, dass es in unserer schnelllebigen Zeit durchaus nicht mehr selbstverständlich sei, einem Betrieb solange die Treue zu halten. Als besondere Anerkennung für ihre Arbeit erhielt Orth die Ehrenurkunde des Landes, sowie, zum Dank für 40-jährige Treue, eine Glastrophäe von den Sana Kliniken Bad Wildbad.

Begonnen hat Orth 1978 im Dr. Baetzner-Krankenhaus und späteren Sana Krankenhaus, mit einer Ausbildung zur Arzthelferin. Im Anschluss daran erhielt sie im Juli 1980 eine Anstellung im Labor und wechselte im April 1994 in die OP-Abteilung, in der Orth seit November 2012 als stellvertretende Leitung der Abteilung immer noch tätig ist.

 

Kopfschmerzen bei Wechselwetter müssen

Experte aus den Sana Kliniken Bad Wildbad gibt Tipps, wie man Kopfschmerzen vermeiden kann

Mehr als zwei Drittel der Deutschen leiden gelegentlich unter Kopfschmerzen. Bei Wetterwechseln treten die Beschwerden gehäuft auf. Wie man die Anzeichen erkennt und was man dagegen tun kann.

Es gibt 250 Arten von Kopfschmerzen. Nach Angaben der Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) kommen bei 70 Prozent der Deutschen Kopfschmerzen vereinzelt oder sogar an mindestens 15 Tagen im Monat vor. Besonders häufig treten die Beschwerden bei Wetterwechseln auf. Patienten geben häufig Wetterfühligkeit als Grund für den Kopfschmerz an. Dabei ist es nicht das Wetter selbst, das krank macht. Es wirkt vielmehr auf die Schwachstellen unseres Körpers, weiß Dr. med. Edgar Bauderer, Chefarzt der Anästhesie und Schmerztherapie an den Sana Kliniken Bad Wildbad. „Patienten mit einem niedrigen Blutdruck fühlen sich bei Wetterwechseln, aber auch bei extrem hohen Temperaturen oft ausgelaugt und müde. Einige klagen über Schwindel bis hin zu Übelkeit. Die Beschwerden können so ausgeprägt sein, dass Betroffene die Notaufnahme aufsuchen.“

Sich den Kopfschmerz bewusst machen und vorbereitet sein

Soweit muss es nicht kommen. Denn wer sich bewusst ist, dass er zu Kopfschmerzen neigt, kann etwas dagegen tun. „Zunächst einmal ist es wichtig zu wissen, in welchen Situationen die Beschwerden auftreten“, sagt Bauderer, „dazu empfiehlt es sich, ein Schmerztagebuch zu führen.“ In dieses Dokument trägt man über einen gewissen Zeitraum ein, wann man Kopfschmerzen hat und welche äußeren Einflüsse in diesem Moment geherrscht haben – etwa große Hitze, hohe Luftfeuchtigkeit oder ein Temperaturwechsel. Auf diese Weise kann man herausfinden, welche Bedingungen mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen – und man kann den Kopfschmerz gewissermaßen besser vorhersagen. Diese Prognostizierbarkeit hilft dabei, frühzeitig Gegenmaßnahmen einzuleiten, etwa durch die Bereitstellung von Medikamenten oder die Ruhepause in abgedunkelten Räumen. „Ist die Neigung zu Kopfschmerzen bekannt, ist es wichtig, frühzeitig ein Schmerzmittel zu nehmen, damit die Symptome gar nicht erst zu stark werden. Eine frühe Unterbrechung der Schmerz-Spirale hilft oft, zusätzliche Symptome wie Übelkeit zu vermeiden“, erklärt Bauderer.

Bewegung und eine gesunde Lebensweise helfen gegen Kopfschmerzen

Doch nicht nur das Bewusstsein über die Ursachen von Kopfschmerzen schafft Erleichterung für Betroffene. Wer einige Tipps berücksichtigt, kann das Risiko einer Kopfschmerzattacke aktiv senken. „Wer seinen Kreislauf in Schwung hält und regelmäßig im Freien Sport treibt, verbessert die Anpassungsfähigkeit des Körpers. Damit beugt er Kopfschmerzen vor“, sagt Dr. Bauderer. Auch eine gesunde Ernährung und ausreichend Schlaf tragen entscheidend zum Wohlbefinden bei. Und schließlich kann man den Temperaturwechsel sogar trainieren. Saunagänge, Kneippbäder und Wechselduschen stärken das Immunsystem und helfen, die Anfälligkeit für Kopfschmerzen zu senken.

Für die heißen Tage hat der Mediziner auch einen Tipp: ausreichend trinken! „Wenn der Körper austrocknet, kann das den Kopfschmerz ebenfalls triggern. Deshalb sollte man gerade im Sommer darauf achten, stets genügend Flüssigkeit zu sich zu nehmen und übermäßige Sonneneinstrahlung zu meiden.“

 

 

So trotzen Sie der Mittagshitze!

Sana Oberarzt gibt Ratschläge für hochsommerliche Temperaturen

Auch wenn er in diesem Jahr zunächst nicht richtig aus den Startlöchern kommen wollte, haben Meteorologen schon vor Wochen prognostiziert, dass er sich zu neuen Rekorden aufschwingen könnte: Die Rede ist vom Sommer. Denn dieses Jahr könnte er sogar noch heftiger ausfallen als 2018, das immerhin das heißeste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen war. Doch wie schützt man sich am Besten vor drückender Hitze und all den anderen Begleiterscheinungen, denen wir in den kommenden Wochen ausgeliefert sein werden? Dr. Christian Schmidt, Leiter der Zentralen Notaufnahme der Sana Kliniken Bad Wildbad, verrät, wie Sie auch bei Temperaturen deutlich jenseits der 30-Grad-Marke einen kühlen Kopf bewahren.

Pralle Sonne und starke Hitze: Die gesamte Region stöhnt unter dem hochsommerlichen Wetter der letzten Tage. „Durch diese hohen Temperaturen wird der Körper sehr stark belastet. Die klassischen Krankheitsbilder sind Sonnenbrand oder Hitzeschäden aller Art, wie Sonnenstich, Hitzekrampf, Hitzekollaps, Hitzeerschöpfung oder – im schlimmsten Fall – auch Hitzschlag. Gerade die pralle Mittagssonne sollte daher nach Möglichkeit gemieden werden“, sagt Dr. Christian Schmidt.

Doch auch in geschlossenen Räumen kann es schnell unerträglich werden. Zwar sind Menschen, die am Schreibtisch sitzen, nicht der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt, aber mit der Mittagshitze haben häufig auch sie zu kämpfen. „Je nachdem, wie die bauliche Substanz des Gebäudes ist, in dem sich mein Arbeitsplatz befindet, lässt sich die gefühlte Temperatur im Innern manchmal kaum noch von der außerhalb des Gebäudes unterscheiden. Gerade große Glasflächen an der Fassade können ein Aufheizen der Innenräume begünstigen“, weiß der Facharzt für Allgemein- und Notfallmedizin.

Damit sich die Mittagshitze im Büro oder bei der Arbeit im Freien bestmöglich aushalten lässt, rät Dr. Schmidt folgende zehn Punkte zu beachten:

  1. Trinken Sie viel – am besten zwei bis drei Liter! Vor allem Wasser und ungesüßte Fruchtsäfte helfen, den Flüssigkeitshaushalt wieder auszugleichen. Zu kalt sollten die Getränke jedoch nicht sein.
  2. Übermäßiger Kaffeekonsum oder Energydrinks sollten tabu sein, da Koffein den Kreislauf zusätzlich belastet.
  3. Ernähren Sie sich bewusst und leicht. Machen Sie in der Kantine einen Bogen um Schnitzel und Co. und greifen Sie stattdessen zu lieber zu Salat, Gemüse und Obst.
  4. Tragen Sie luftige Kleidung. Weite und helle Stoffe verhindern, dass sich die Hitze am Körper staut.
  5. Lüften Sie nur morgens, direkt nach dem Eintreffen im Büro, und abends, kurz vorm Nachhause gehen. So halten Sie die heiße Luft der Mittagshitze draußen. Wenn Jalousien oder Rollläden vorhanden sind, sollten diese zum Schutz vor der Sonne zusätzlich heruntergelassen werden.
  6. Nutzen Sie auch Hilfsmittel wie Ventilatoren. Falls Sie eine Klimaanlage im Büro haben, sollte diese von der Temperatur so eingestellt werden, dass sie sechs Grad unter der Außentemperatur liegt. Eine zu kalt eingestellte Klimaanlage kann zu Kreislaufbeschwerden führen.
  7. Eine kleine Abkühlung für zwischendurch bietet auch der Wasserhahn. Wenn man beim Händewaschen auch die Unterarme unter kühles Wasser hält, wirkt das erfrischend für den gesamten Körper.
  8. Vermeiden Sie körperliche Belastung. Wer nicht muss, sollte keine schwere körperliche Arbeit verrichten oder sie in die kühleren Morgen- und Abendstunden verlegen.
  9. Auch unsere Konzentrationsfähigkeit ist in den Morgenstunden oder gegen Feierabend, wenn die Temperaturen wieder erträglicher werden, höher. 
  10. Schützen Sie sich vor der Sonne! Um einen Sonnenbrand zu verhindern, sollten Sie sich mit einer Sonnencreme mit ausreichendem Lichtschutzfaktor eincremen. Am besten ist es aber, die pralle Sonne zur Mittagszeit und am frühen Nachmittag komplett zu meiden.

Osteoporosegruppe zu Gast

Selbsthilfegruppe aus Münsingen/Bad Urach informiert sich vor Ort

Die Osteoporosegruppe Münsingen/Bad Urach hat sich in der Sana Klinik Bad Wildbad über die poröse Knochenkrankheit informiert. Chefarzt Dr. med. Gerd Haller begrüßte die 22-köpfige Delegation von der Alb und referiert über die Volkskrankheit Osteoporose.

„Mit zunehmendem Alter nimmt die Knochendichte ab, das ist ein natürlicher Vorgang“, beginnt Dr. Haller seinen Vortrag vor den Gästen aus Münsingen und Bad Urach. Der Chefarzt der Klinik für Rheumatologie, Klinische Immunologie und Allgemeine Innere Medizin erklärt: „Wenn die Knochendichte aber einen bestimmten Wert unterschreitet, spricht man von Osteoporose und Knochenbrüche können leichter auftreten“.

Frauen seien stärker betroffen als Männer führt Dr. Haller aus und blickt zu den anwesenden drei Männern, die eindeutig in der Unterzahl sind:

„Das Therapieziel jeder Osteoporosetherapie ist das Vermeiden von Knochenbrüchen.“ Ernährung, Bewegung und Medikamente sind laut dem Chefarzt die drei Säulen einer erfolgreichen Therapie. „Das Auftreten einer Osteoporose hat neben dem natürlichen Risiko wie Alter, Geschlecht und Krankheit zusätzliche Risikofaktoren, die beeinflussbar sind.“ Es sei deshalb wichtig, die Faktoren, die man selbst beeinflussen kann, wie nicht Rauchen, wenig Alkohol, viel Bewegung an der frischen Luft, bewusst anzugehen, schließt Haller seine Ausführungen.

Getrud Reich, erste Vorsitzende der Selbsthilfegruppe, dankte Dr. Haller für den „tollen Vortrag“ und überreichte ihm einen Präsentkorb. Im anschließenden gemeinsamen Mittagessen erzählt sie von den Aufgaben der Münsinger Selbsthilfegruppe Osteoporose. Die Selbsthilfegruppe ist für alle Altersgruppen eine Anlaufstelle, auch für die „seltenen Männer“. Angeboten würden Trocken- und Wassergymnastik mit zertifizierten Therapeuten, regelmäßige Gruppentreffen und gemeinsame Aktivitäten sowie Vorträge von Experten und Ärzten, so Frau Reich. Nach einem ausgiebigen Mittagessen in geselliger Runde machte sich die Gruppe auf Richtung Sommerberg, der nächsten Station Ihrer Tour.

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